c. Eintritt eines neuen Handelsvertreters aufgrund Vereinbarung

Gemäß § 89 b Abs. 3 Nr. 3 HGB entsteht ein Ausgleichsanspruch dann nicht, wenn aufgrund 
einer Vereinbarung zwischen dem Unternehmen und dem Handelsvertreter ein Dritter 
anstelle des Handelsvertreters in das Vertragsverhältnis eintritt. 

Dabei geht der Gesetzgeber von der Überlegung aus, dass der Handelsvertreter seine Rechte 
und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis im Einverständnis mit dem Unternehmen nur dann 
auf einen Dritten übertragen wird, wenn er von diesem mit einer entsprechenden Gegenlei-
stung für die Übertragung der Vertretung abgefunden worden ist. Gleichwohl ist ein solches 
Entgelt für die Anwendbarkeit der Bestimmung nicht erforderlich. 

Die gesetzliche Regelung gibt Anlass, auf die Problematik der Vertretungsverkäufe
Ausgleichsabwälzungsvereinbarungen und Einstandszahlungen einzugehen. Dabei   
sind folgende Unterscheidungen zu beachten: 

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